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Lawinenrucksack Test, Vergleich & Ratgeber 2018



Unabhängig davon, ob es sich um eine Bergtour, Bergbesteigung, Eisklettern oder um eine Skitour handelt, die richtige Ausstattung steht immer an erster Stelle. Sie gewährleistet die höchstmögliche Sicherheit und den notwendigen Komfort. Dazu gehört auch ein hochwertiger Lawinenrucksack. Doch wie funktioniert dieser spezielle Rucksack und was sollte beim Kauf beachtet werden?

Das Wichtigste zu Lawinenrucksäcken:

  • Der Lawinenrucksack ist unter Umständen ihre letzte Rettung, also wählen Sie Ihr Produkt mit Bedachtsamkeit
  • In gefährlichen Ski-Gebieten sollten Sie nur mit Lawinenrucksack fahren
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Bewertung
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Die Funktionsweise

Bei einem Lawinenrucksack handelt es sich in erster Linie um eine Sicherheitsausrüstung, die im Falle einer Lawine das Leben des Trägers retten soll, indem verhindert wird, dass der Träger von den Schneemassen einer Lawine verschüttet wird. Möglich machen das die im Rucksack integrierten Airbags. Wird der Rucksackträger von einer Lawine erfasst, sollte er so schnell wie möglich den Airbag auslösen. Dieser bläst sich dann in der Regel innerhalb von wenigen Sekunden auf und sorgt für mehr Volumen, meist bis zu 170 Liter bzw. Kubikdezimeter. Durch das zusätzliche Volumen erhöht sich der Auftrieb des Trägers, wodurch eine Verschüttung unter den Schneemassen vermieden werden kann. Das Prinzip welches dahintersteckt ist denkbar einfach. Bezeichnet wird es als „Inverse Segregation„. Diese bedient sich an dem Prinzip, dass sich in einer bewegten Maße immer die großen Teile an der Oberfläche befinden. Durch den Airbag erhöht sich beim Träger das Gesamtvolumen, wodurch der Effekt ausgelöst werden soll. Grundsätzlich unterscheidet man beim Airbag der einzelnen Lawinenrücksäcke zwischen 5 verschiedenen Systemen. So gibt es unter anderem ein Alpride-System, ein JetForce-System und ein Black Diamond-System. Für welches man sich letztendlich entscheidet, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. Jedes System hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Hilfreich ist in diesem Fall, wenn Sie einen Blick in aktuelle Lawinenrucksack Tests werfen der übersichtlich aufführt welche Systeme zu empfehlen sind und welche nicht. Dabei gibt es sowohl von Experten Lawinenrucksack Test-Berichte aber auch Bewertungen von anderen Käufern eines Rucksacks.

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Warum ist ein Lawinenrucksack sinnvoll?

Ohne Zweifel ist ein Lawinenrucksack eine sehr sinnvolle Anschaffung. Es sind natürlich noch viele weitere Faktoren wichtig die mit einspielen, um einen Lawinenunfall zu verhindern. Schließlich werden 90 Prozent der Lawinen vom Skifahrer bzw. einer Gruppe selbst ausgelöst. In Kombination mit der Kameradenrettung und anderen Hilfsmitteln ist der Rucksack allerdings eines der wichtigsten Accessoires, dass in keiner Ausrüstung fehlen sollte. Somit kann ein Lawinenrucksack die Überlebenswahrscheinlichkeit positiv beeinflussen aber natürlich nicht zu 100 Prozent verhindern.

Hinweis: Ein Lawinenrucksack kann keine Ausbildung im Lawinen-Risiko-Management und die Grundausrüstung bei Skitouren und Freeride-Touren ersetzen.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Volumen

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist natürlich auch das Volumen vom Lawinenrucksack. Soll das Modell zur Snowboard-, Schneeschuh- oder Skitour eingesetzt werden, sollte das Volumen zwischen 20 und 60 Litern liegen. Weitere Tipps gibt es auf entsprechenden Lawinenrucksack Test Portalen.

Gewicht und Sitz

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch ein perfekter Sitzt des Rucksacks. Dabei gilt zu beachten, dass das Modell einen beim Tragen nicht behindert und ausreichend Bewegungs- und Sichtfreiheit bietet. Hierbei sollte auch das Material beachtet werden. schließlich spielt dies hinsichtlich dem Tragegefühl auch eine wesentliche Rolle. Linkshänder müssen zudem auf den Bowdenzug zum Airbag auslösen achten, da sich dieser in der Regel auf der rechten Seite befindet. Grundsätzlich sollte dieser leicht und schnell zu erreichen sein, unabhängig davon ob man Rechts- oder Linkshänder ist.

Kartuschen

Angeboten werden Kartuschen in Stahl und in Carbon, wobei letztere Variante leichter ist. Empfehlenswert sind hier nachfüllbare Kartuschen, die beim Hersteller wieder nachgefüllt werden können. Einwegkartuschen sind daher nicht unbedingt zu empfehlen, da diese nur einmal benutzt werden können und dann komplett neu gekauft werden müssen. Wer seinen Lawinenrucksack im Flugzeug mittransportieren möchte, sollte sich im Vorfeld darüber informieren, welche Patronen in einem Flugzeug überhaupt mitgeführt werden dürfen. Es gibt nämlich durchaus Länder in denen bestimmte Gasgemische als gefährlich eingestuft werden und somit nicht mitgeführt werden dürfen. Eine sehr praktische Alternative kann hier ein Lawinenrucksack ohne Patrone sein. In diesem Fall wird der Airbag durch einen Akku ausgelöst.

Airbag-Systeme

Wie bereits kurz angeschnitten werden Lawinenrucksäcke mit vielen verschiedenen ABS-Systemen angeboten, was den Vergleich der einzelnen Modelle nicht unbedingt erleichtert. Erschwert wird dies zudem durch die verschiedenen Angaben der Hersteller. Häufig sind die Grundpreise und das Gewicht ohne die sogenannte Auslöseeinheit in der Produktbeschreibung zu finden. Wer sich hier einen Überblick verschaffen möchte und sich wenig auskennt, kann sich in folgendem die bekanntesten Modelle mit einer Kurzbeschreibung Anschauen.

Ein hochwertiger Lawinenrucksack kann im Notfall zwischen Leben und Tod entscheiden. Deshalb sollten Sie Sich über die vielen verschiedenen Systeme informieren, um das richtige Modell zu wählen. Im Lawinenrucksack Vergleich sind Vor- und Nachteile übersichtlich aufgelistet.

Lawinenrucksack – Airbagsystem ABS

Das ABS-System verwendet seitlich befestigte TwinBags, die mit 170 Litern als Auftriebsvolumen befüllt werden. Damit sind sie den meisten Konkurrenten in Lawinenrucksack Tests um 20 Liter voraus. Das System kann an vielen Rucksackmodellen befestigt werden, verlangt dafür aber einen relativ hohen Preis. Außerdem können die Gaskartuschen dieses Systems nur durch Einschicken ausgetauscht werden und an Flughäfen zu Problemen führen. Aufgeblasen bieten die Airbags zudem keinen Schutz für Kopf und Nacken. Die Auslösung des Airbags per Funk ist hingegen ein großer Pluspunkt.

Airbagsystem RAS

Das RAS-System ist ebenfalls mit unzähligen Rucksäcken kompatibel. Der Auslöser befindet sich an der Oberseite des Rucksacks und aktiviert die Airbags hinter und neben dem Körper. Wie viele andere Modelle in unserem Lawinenrucksack Vergleich sind dabei Kopf und Nacken allerdings unzureichend geschützt. Die RAS-Variante überzeugt dafür durch leichte Carbonkartuschen und wiederbefüllbare Modelle aus Aluminium, die auch bei Reisen keine Probleme verursachen sollten. Eine Fernauslösung ist leider nicht möglich, was in besonders brenzligen und überraschenden Situationen einen großen Nachteil darstellen kann.

Lawinenrucksack – Airbagsystem PAS

Mit einem PAS-System profitieren Sie von zwei kleinen Gaskartuschen. Diese pumpen die Airbags zwar mit geringerem Druck auf, als die meisten Mitbewerber, dafür verursachen sie keinerlei Probleme bei Flugreisen. Die Ausführung wird vor allem von Hersteller Mammut verwendet und überzeugt durch eine gute Stütze von Kopf und Nackenbereich. Die Airbags können ausgetauscht werden, führen dadurch allerdings zu einem recht aufwendigen Verpacken. Nachteile sind weiterhin, dass die Standardkartusche eingeschickt werden muss und eine Fernauslösung nicht möglich ist. Zusätzlich ist der Preis recht hoch.

Airbagsystem Jetforce

Das System Jetforce von Black Diamond ist ein relativ neuartiger Kandidat in Online-Lawinenrucksack Tests. Das Modell arbeitet mit der Funktion einer Turbine, die 3 Sekunden zum Aufblasen benötigt. Dabei wird ein Akku benötigt, der regelmäßig aufgeladen werden sollte. Daraus ergibt sich allerdings der Vorteil, dass das Jetforce-System fast beliebig oft ausgelöst werden kann, sodass Übungen und Tests nicht zur Verschwendung teurer Kartuschen führen. Der Verzicht auf diese Bauteile erlaubt außerdem die uneingeschränkte Mitnahme in Flugzeugen. Mit 200 Litern besitzt diese Variante zudem das größte Volumen und maximiert so den Auftrieb. Nachteile von Jetforce sind der unflexible Einsatz mit unterschiedlichen Rucksäcken, ein relativ hoher Preis sowie ein beachtliches Gewicht.

Lawinenrucksack – Airbagsystem BCA Fload

Die Abkürzung BCA steht für Backcountry Access und bezeichnet ein System mit gewöhnlichen Gaskartuschen. Diese können nicht per Fernauslöser betätigt werden und sind außerdem nicht mit vielen Rucksäcken kompatibel. Kopf und Nacken sind nicht sonderlich gut geschützt. Dafür punktet die Variante aber durch einen sehr geringen Preis und eine wiederbefüllbare Kartusche.

Zusammenfassung
Im Lawinenrucksack Vergleich gibt es keinen klaren Gewinner, da Sie bei jedem System zwischen Vor- und Nachteilen abwägen müssen. Je nach beabsichtigtem Einsatz werden größere Volumen benötigt, die über Fernauslöser verfügen. In risikoärmeren Gebieten können Sie zu Zwecken der Preis- und Gewichtsersparnis auf andere Modelle zurückgreifen.

JETFORCE Lawinenrucksack von Pieps im Test

Lawinenrucksack Test:

 

 

Test-Urheber Bestehende Lawinenrucksack Testberichte
Stiftung Warentest Ja, es ist ein Lawinenrucksack Test vorhanden: hier
Öko Test Nein, es ist bisher kein Lawinenrucksack Test vorhanden

Angebote gründlich vergleichen!

Da Lawinenrucksäcke im oberen Preissegment angesiedelt sind, sollte man nicht übereilt irgendein Modell auswählen. Vor dem Kauf gilt: Unbedingt alle Modelle, die in Frage kommen könnten, gründlich und in aller Ruhe vergleichen! Nur so findet man das für sich perfekte Modell. Schließlich ist ein Lawinenrucksack nicht irgendein tolles Accessoires sondern ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsausrüstung. Wer nicht jeden einzelnen Hersteller einzeln abklappern möchte, für den ist ein aktueller Lawinenrucksack Test zu empfehlen, der aktuell die besten Modelle vorstellt und diese bereits getestet hat, um den Leser einen detaillierten Eindruck über die Qualität zu übermitteln.

Lawinenrucksack Test
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